Etappe Helgoland – Helgoland am 24. Oktober 2010 +++ Wind: W-NW 7-8 +++ Seegang bis 4 m +++ Besegelung: Sturmfock; Trysegel +++ Boje-über-Bord Sicherheitsmanöver vor Helgoland +++ Hamburger Manöver: Kurs halber Wind - Klar zur Wende - Fock bleibt back stehen - Zielfahrt im beigedrehten Zustand - Aufnahme der Boje mitschiffs in Lee +++ Schwerwetter-Sicherheitstraining…
Etappe Hörnum (Sylt) – Cuxhaven am 21. Oktober 2010 +++ Wind: W 9 +++ Seegang bis 5 m +++ Besegelung: Kutterfock; Trysegel +++ Sturmsegeln in der östlichen Deutschen Bucht +++ exellentes Seeverhalten der Nautor’s Swan…
October 21st, 2010 | Category: Sturmsegel, Video | Comments Off
Etappe Hörnum (Sylt) – Cuxhaven am 21. Oktober 2010 +++ Wind: W 8 +++ Seegang zunehmend auf 3 m +++ Besegelung: Kutterfock; Trysegel +++ Schwerwetter-Crew Perspektive aus dem Cockpit…
October 21st, 2010 | Category: Sturmsegel, Video | Comments Off
Etappe Hörnum (Sylt) – Cuxhaven am 21. Oktober 2010 +++ Wind W 8 +++ Seegang zunehmend auf 3 m +++ Besegelung: Kutterfock; Trysegel +++ Kriechgang vom Bug übers luvwärtige Teakdeck bis zur Schwerwetter-Crew im Cockpit…
October 21st, 2010 | Category: Sturmsegel, Video | Comments Off
Etappe Hörnum (Sylt) – Cuxhaven am 21. Oktober 2010 +++ Wind: W 8 +++ Seegang zunehmend auf 3 m +++ Besegelung: Kutterfock; Trysegel +++ Segeln bei zunehmend stürmischen Wind in der östlichen Deutschen Bucht…
October 21st, 2010 | Category: Sturmsegel, Video | Comments Off
Etappe Hooksiel – Cuxhaven am 31. März 2010 +++ Wind: S 6-7 +++ Besegelung: Genua III; Großsegel im zweiten Reff +++ Kurs ESE mit auflaufendem Gezeitenstrom +++ Schiffsbegegnung mit Saugbagger im Elbe-Fahrwasser…
Etappe Hooksiel – Cuxhaven am 31. März 2010 +++ Wind: S 6-7 +++ Besegelung: Genua III; Großsegel im dritten Reff +++ Kurs SE mit auflaufenden Gezeitenstrom +++ Segeln parallel zum Fahrwasser der Elbe der Kugelbake entgegen…
Prolog
Dieses Schwerwettertraining offenbart erneut die perfekten Segeleigenschaften der von Olin Stephens konstruierten Nautor’s Swan. Das sportliche Segeln, Sicherheit und Komfort werden ideal miteinander vereint. Neben den Sicherheitsmanövern steht das optimale Segeln unter Spinnaker im Fokus …
Die Wetterlage
Das Wetter wird durch die Vorderseite eines umfangreichen Tiefs über der Biskaya bestimmt. Daraus resultieren wechselhafte SE-Winde.
Das Logbuch
30. März 2010: Um 06h00 legen wir mit restlichem ablaufenden Gezeitenstrom von Büsum ab. Wir segeln bei SE 4 unter Genua III und Großsegel westlichen Kurs durch die Süderpiep in das Mündungsgebiet der Deutschen Bucht. Die Winde frischen zeitweilig auf 6 Beaufort auf, so dass wir zunächst das erste Reff, dann mit Passieren der Ansteuerungstonne und neuem Kurs am Wind das zweite Reff einbinden. Mit südlichem Kurs queren wir bei nachlassenden Winden das Elbe-Fahrwasser östlich des Verkehrstrennungsgebietes. Wir reffen wieder aus und segeln südlich der Lateral- und Kardinaltonnen, die Fahrwasser und Verkehrstrennungsgebiet markieren, gegen den einsetzenden Flutstrom in Richtung WSW. Bei nunmehr schwachen bis mäßigen südöstlichen Winden segeln wir erneut mit dem Spinnaker, diesmal so hoch zum Wind, wie es die physikalischen Verhältnisse noch kontrolliert zulassen. Dabei wird der Spinnakerbaum weit vorne, dicht am Vorstag gefahren und der Achterholer über den Jockeypole luvwärtig an den Wanten vorbei geführt. Die Großschot haben wir entsprechend geöffnet, um die Risiken eines ‚Sonnenschusses’ zu minimieren. Das Großsegel bietet dadurch geringere Angriffsfläche, um den möglichen Ruderdruck zu vermeiden. Da sich in diesem grenzwärtigen Bereich die Kräfte schnell potenzieren, ist eine Ruderkorrektur schnell wirkungslos, wenn man den ‚entscheidenden Augenblick’ verpasst. Die physikalischen Kräfte entwickeln dann durch den gewaltigen Unterdruck im Spinnaker unaufhaltsam ihre Sogwirkung in den Wind. Anspruch, Konzentration und Genuss liegen hier dicht beieinander. Jedenfalls muss speziell in diesen Situationen mit extremer Aufmerksamkeit und mit viel Feingefühl gesteuert werden und führt zu:
Segeln vom Feinsten auf einer traumhaften Yacht…
Zur späten Mittagszeit bergen wir den Spi und segeln mit S-Kurs am Wind westlich des Flachs der Wangerooger Plate in das Fahrwasser und kreuzen mit mehreren Schlägen in die Jade hinein. Mit einsetzendem auslaufenden Ebbstrom vergrößert sich der Wendewinkel bei nachlassenden Winden immer mehr, so dass wir die restliche Strecke nach Hooksiel motoren. Ankunft im Vorhafen um 14h30. Wir machen vor der Schleuse an einem Muschelkutter längsseits fest. Distanz: 57 sm.
Für den sonnigen Anleger im Cockpit versorgen wir uns mit Fischbrötchen und einem kühlen Bier, bevor wir am Abend ins Restaurant ‚Brücke’ hinter der Schleuse einkehren.
Etappe Büsum – Hooksiel am 30. März 2010 +++ Wind: S-SE 3-4 +++ Besegelung: Spinnaker (175 qm); Großsegel +++ optimales Spinnakersegeln im Mündungsgebiet der Elbe +++ Spinnaker getrimmt auf Kurs hoch zum halben Wind +++ Der Achterholer via Jockeypole um die luvwärtigen Wanten gelenkt…
March 30th, 2010 | Category: Spinnaker, Video | Comments Off
Prolog
Dieses Schwerwettertraining führt bei schönem Wetter im Frühjahr zu einem ausgefeilten Spinnakertraining und zu reichhaltigen Erfahrungen im Naturidyll des Nordfriesischen Wattenmeeres. Ansprüche und Attraktionen des Hochseesegelns werden mit den verschiedensten Varianten der Sicherheitsmanöver komplettiert.
Das Logbuch
22. März 2010: Mit auflaufender Tide legen wir von Helgoland ab und setzen Kurs gen Südhuk von Sylt ab. Bei schwachen S-SW Winden segeln wir unter Spinnaker und Großsegel zunächst Kurs NE, dann mit Schiftmanöver NzE durch die Helgoländer Bucht. Mit Annäherung des Nordfriesischen Wattenmeers bergen wir den Spi und passieren die Ansteuerungstonne vom Holtknobsloch. Der Anspruch dieses Seegebietes wird durch das Wahrnehmen der Natureinflüsse ersichtlich. Für das sichere Befahren der Seegatten müssen wir auch bei hohem Wasserstand die starken quer setzenden Gezeitenströme berücksichtigen, um im tiefen Wasser zu bleiben und nicht auf die Flachs vertrieben zu werden. Im Wattenmeer kentert die Tide – dennoch segeln wir den nun gegenläufigen Gezeitenstrom aus und beobachten die Naturverhältnisse. Mit guter Seemannschaft erreichen wir am frühen Abend den Hafen von Hörnum unter Segeln.
23. März 2010: Um 05h50 legen wir bei Hochwasser von Hörnum ab. Mit ablaufendem Gezeitenstrom segeln wir mit südlichem Kurs unter Genua III und Großsegel im ersten Reff durch das Nordfriesische Wattenmeer. Mit aufmerksamer Navigation steuern wir durch das Vortrapptief, passieren die Seehundsbänke und segeln über die Barre.
Mit Einsteuern in die Deutsche Bucht beruhigt sich der Seegang im tieferen und ruhigerem Wasser. Wir setzen Kurs SSE ab und segeln zunächst am Wind, später mit halbem Wind.
Vor dem erneuten Hineinsegeln in das Wattenmeer führen wir weitere Boje-über-Bord Sicherheitsmanöver durch. Dabei festigen sich die Erkenntnisse vom Training am Vortag und führen zu einem immer souveräner werdenden Handling der Yacht. Anschließend setzen wir wieder den Spinnaker und segeln bei weiter südlich drehenden Winden durch das Fahrwasser der Norderpiep. Als der Anstellwinkel des Spis zur Schiffslängsachse aufgrund des rückdrehenden Windes und des nach ESE verändernden Fahrwasserverlaufes zu hoch wird, lassen wir das Tuch leewärtig fliegen und holen es wieder ein. Unter Genua III und Großsegel steuern wir Büsum an und machen um 14h10 bei Hochwasser im Hafen längsseits an einem Fischkutter fest. Distanz: 55 sm.
Anleger im Cockpit in sonniger Hafenatmosphäre mit schmackhaften Fisch-Delikatessen. Landgang gen Meeresschwimmbad samt Sauna, abends essen im Restaurant ‚Moin Moin’.
March 23rd, 2010 | Category: Logbuch | Comments Off